Implantologie

Implantologie ist ein Teilbereich der Zahnheilkunde, die das Einsetzen von Zahnimplantaten zum Gegenstand hat. Vereinfachend kann man Zahnimplantate als künstliche Zahnwurzeln bezeichnen, die anstelle fehlender Zähne in den Kieferknochen "eingepflanzt" werden.

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  • Mit Zahnimplantaten erhalten Sie neue Lebensqualität im Hinblick auf Ästhetik und Tragekomfort.
  • Fehlende Zähne durch Zahnimplantate zu ersetzen, ist eine hervorragende Investition in ihre Mundgesundheit und ihr Aussehen. Egal ob als Einzelkrone, als Brücke oder zur Unterstützung des herausnehmbaren Zahnersatzes.
  • Zahnimplantate bringen das Gefühl von Sicherheit zurück die mit stabilen, gesunden Zähnen verbunden sind
  • Die Befundung und Therapieplanung erfolt selbstverständlich in Absprache mit Ihnen.
  • Eine optimale Planung erhalten wir mit vorhergehender 3- D Diagnostik.
  • Ihnen stehen verschiedene Oberflächen der Implantatauswahl zur Verfügung, egal ob Titan, Keramik oder einer Titan Zirkonium-Legierung um eine optimale Osseointegration (Verbund zum Knochen) zu erhalten.
  • Implantate können ein Leben lang halten. Vorraussetzung sind u.a. eine optimale Pflege und regelmäßige Zahnreinigung zur Vorbeugung von Periimplantitis (Entzündung am Implantaten).

Man unterscheidet zwischen drei Implantatarten

Einzelzahnimplantat

Heutzutage stellt der Einzelzahnersatz mit ca. 10-20% aller Implantatfälle einen typischen Implantationsgrund dar. Hier werden einzelne Zähne, die unfallbedingt, durch Parodontitis (Zahnfleischerkrankungen) oder kariesbedingt verlorengegangen sind, durch das Einsetzen eines Implantats mit einer Krone ersetzt.

Bei der Einzelzahnimplantat-Versorgung handelt es sich um festen Zahnersatz, d.h. dass es eine nicht (vom Patienten) herausnehmbare Verbindung zwischen Implantat und aufgesetzter Krone gibt. Eine Möglichkeit dabei ist, dass die zahntechnisch gefertigte Krone mittels Schraube am Implantat (oder Implantataufbau) fixiert wird. Wenn die Schraubenöffnung im sichtbaren Bereich liegt, wird sie mittels Kunststoff oder Keramik verschlossen.

Gängiger mittlerweile ist die Verklebung/Zementierung. Dabei wird ein konfektionierter oder individualisierter Aufbau mittels einer Schraube mit dem Implantat fest verbunden. Auf diesen Stumpf wird analog einer Krone für einen natürlichen Zahn dann die Implantatkrone zementiert. In jedem Fall ist ein solcher Zahnersatz vollkommen fest und wie ein eigener Zahn geformt.

Zahnimplantat als Brückenpfeiler

Wenn mehr als ein Zahn in direkter Nachbarschaft fehlt, entstehen größere Lücken, die durch eine Implantatversorgung geschlossen werden können - eine implantatgetragene Brücke. Verlorengegangene Zähne werden 1:1 durch Einzelzahnimplantate ersetzt und mit Kronen versorgt (fester Zahnersatz).

Darüber hinaus gibt es aber auch noch die die Hybrid-Brücke. Hier dienen ein Implantat und ein natürlicher Zahn gemeinsam als Pfeiler, um zusätzliche Zähne zu ersetzen (fester Zahnersatz). Der Verbund von Implantaten und Zähnen galt lange Zeit als riskant. Neuere Studien attestieren aber eine eben so gute Prognose, wie eine rein implantatgetragene Brücke.

Implantate bei Zahnlosigkeit

Meistens werden die Implantate über eine Stegverbindung miteinander verbunden, welche dann die Prothesenverankerung sichert.

Eine Sofortbelastung einersolchen Versorgung ist aufgrund der hohen Primärstabilität möglich. Kugelkopfanker oder Locator-Versorgungen für die Fixierung von herausnehmbaren Zahnersatz sind konfektionierte Halteelemente und daher preisgünstiger in der Fertigung.

Die noch junge Locator-Versorgung hat durch leicht und preisgünstig austauschbare Friktionselemente eine enorme Popularitätsentwicklung.